Beschreibung
Dieser Band erforscht die Mittlere Deutsche Literatur (1400?1750) unter besonderer Berücksichtigung der deutschsprachigen Rezeptionsliteratur mit Vorlagen aus Italien und anderen Ländern. Es finden sich zudem Beiträge zu den kulturellen Wechselbeziehungen zwischen Deutschland und Italien und zur originalen deutschen Literatur in der Frühen Neuzeit.
Inhalt
Inhalt: Giuseppe Brunetti: In Erinnerung an Emilio Bonfatti / In ricordo di Emilio Bonfatti – Laura Auteri: «Bescheidenheit» - Aufgaben der Forschung zum 15. und 16. Jahrhundert und der italienische Germanist Giorgio Sichel (1936-1979) – Michael Dallapiazza: Zwischen Deutschland und Italien: Oswald von Wolkenstein – Patrizia Mazzadi: Werke und Sprachgebrauch der Elisabeth von Nassau-Saarbrücken. Tendenzen der Forschung – Maria Grazia Saibene: Arigo’s
the Novella of Ghismunda – Frank Baron: Die Neugierde des Trithemius und die Entdeckung Amerikas – Herbert Jaumann: Johannes Cochlaeus über Costanzo Felici und Ortensio Lando im Jahre 1535. Aspekte der Politisierung des Ciceronianismus in Italien und Deutschland – Federica Masiero: Über das Abhängigkeitsverhältnis der ersten zwei deutschen Übersetzungen des
(1528) – Alberto Martino: Der Erzpicaro in Deutschland. Aegidius Albertinus’ Übersetzung des
Roberto De Pol: Fußballspiel und Knüppelschläge: Zur Vermittlung der italienischen Kultur in der Leidener deutschen Übersetzung der
von Boccalini – Ferdinand Van Ingen: Das Bild Venedigs in Philipp von Zesens Roman
(1645) – Alfred Noe: Giambattista Marinos
in einer Wiener Übersetzung von 1655 – Maria Franca Frola: Lohensteins
die Metrik eines Traumes – Fabio Marri/Anna Maranini/Maria Lieber: «Non tutte le strade portano a Milano». Die verschlungenen Wege des Briefwechsels zwischen Muratori, Cuper und Leibniz – Giulia Cantarutti: Zu den Beziehungen des Kardinals Angelo Maria Querini (1680-1755) nach Göttingen und Augsburg im Lichte der Wiederentdeckung Herculaneums – Maria Fancelli: Über Emilio Bonfatti (1942-2007) – Federica Masiero: Verzeichnis der Schriften von Emilio Bonfatti.